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BITCOIN

Klimakiller ARD - Wie die ARD Falschinformationen über Bitcoin verbreitet

reading time6 min read
10 May 2021


[SCROLL DOWN FOR THE ENGLISH VERSION]


Dass Bitcoin es im letzten Jahr vermehrt in die Medien geschafft hat, dürfte die meisten von uns erst einmal freuen. 12 Jahre nach seiner Erfindung vergeht nun kaum ein Tag ohne Neuigkeiten rund um den Bitcoin. Ob man ihn mag oder nicht - Bitcoin ist mittlerweile zu bedeutend, als dass er ignoriert werden könnte.


Doch leider liegt genau hier das Problem. Denn während es für viele selbstverständlich ist, dass die journalistische Auseinandersetzung mit diversen Themen auf neutraler Basis erfolgen sollte, scheint dieses journalistische Grundprinzip den Redakteuren der ARD-Sendung “Kontraste” entgangen zu sein, als sie diese Woche grünes Licht für einen Beitrag mit dem Titel “Klimakiller Bitcoin” gaben.


Man mag es kaum glauben, doch der Beitrag ist tatsächlich schlimmer als der Name vermuten lässt.



Bitcoin, der Klimakiller


Wie der Beitragstitel schon suggeriert, wollte sich das ARD-Team in seiner jüngsten Reportage Bitcoins ökologischen Fußabdruck widmen. Das Thema ist alles andere als neu und hat seit Bitcoins raketenhaftem Anstieg in 2020 ein Revival erlebt; leider oft angeheizt von schlechter Recherche und viralen Falschinformationen.


So wird Bitcoins Energieverbrauch oft und gern mit dem ganzer Länder in den Vergleich gesetzt - da sind Klicks und Empörung garantiert.


Die Folge: Bitcoiner müssen sich immer öfter für ihren Wunsch nach einer zuverlässigen Wertanlage “rechtfertigen”, denn einen Klimakiller unterstützen, das geht gar nicht. Dabei hinterfragt niemand die umweltzerstörerischen Tendenzen jener, die Gold oder andere Wertmetalle besitzen - oder ein Bankkonto.


Das lässt sich recht einfach damit erklären, dass es dank Bitcoins öffentlich einsehbarer Hashrate relativ einfach ist, seinen Stromverbrauch auszurechnen. Im Gegensatz dazu ist es extrem schwierig, den Stromverbrauch von Gold zu berechnen. Und es ist wahrscheinlich schier unmöglich, das Gleiche mit dem Bankensystem zu versuchen. Doch wer es versucht, merkt schnell: es gibt viel, viel größere Stromfresser als Bitcoin.



Bitcoin und Chinas Kohlekraft


Abgesehen davon, dass ARD Kontraste schon zu Beginn ihres Beitrags eine klare Agenda erkennen lässt, als sie Bitcoin als “Klimasünder” bezeichnet, macht sie einige Aussagen zu Bitcoins Energieverbrauch, die schlichtweg nicht beweisbar sind und daher normalerweise nichts in einer Reportage verloren haben:


“Billiger Kohlestrom lockt Miner aus der ganzen Welt vor allem nach China. China soll kurz davor gewesen sein, trotz Corona die internationalen Klimaabkommen wegen des Bitcoins zu verfehlen.”


Mitte letzten Jahres war die Mehrheit der damaligen Hashrate tatsächlich in China stationiert. Die beliebteste und womöglich einzige Quelle hierzu bietet das Cambridge Center for Alternative Finance. Doch schon seit Jahren ist ein klarer Trend erkennbar - Bitcoinmining in anderen Ländern, wie zum Beispiel der USA oder Kazakhstan, nimmt zu. Was die ARD zudem verschweigt, ist dass es in China nicht nur viel Kohlekraft gibt, sondern auch viel Wasserkraft, und dass sehr viele Miner bewusst die überschüssige Energie von Wasserkraftwerken besonders in der Szechuanregion nutzen. Mit anderen Worten: diese Energie würde verschwendet, gäbe es dort keine Bitcoinminer, die sie in monetären Wert verwandeln.


Andere Mininganlagen, wie zum Beispiel die der Bitcoinfirma Blockstream in Quebec in Kanada, nutzen ebenfalls Wasserkraft und sind damit sogar klimafreundlich.


Letztendlich lässt sich nicht genau sagen, wie viele Miner saubere Energiequellen nutzen, und wie viele schmutzige verwenden. Doch das genau ist auch der Grund, aus dem die ARD mit ihrer Pauschalaussage falsche Informationen verbreitet.



Warum Bitcoins Algorithmus so gut ist, wie er ist


Bitcoin verbraucht Strom. Das streitet niemand ab, und Million von Bitcoin-Besitzern finden das sogar berechtigt. Denn je höher Bitcoins Hashrate, also je mehr Computer Bitcoinmining betreiben, desto sicherer ist das Netzwerk vor einer sogenannten 51% Attack.


Bereits jetzt ist Bitcoins Hashrate so hoch, dass ein Angriff über $700,000 kosten würde - pro Stunde. Abgesehen davon, dass es durch die Mikrochip-Knappheit aktuell geradezu unmöglich ist, die notwendige Hashrate aufzubauen, macht es auch ökonomisch gesehen keinen Sinn, einen solchen Angriff zu starten.


Zum Einen würde der Angriff mit hoher Wahrscheinlichkeit fehlschlagen, denn eine 51% Attack würde auffallen, und das Bitcoinnetzwerk könnte sofort reagieren, zum Beispiel durch eine Modifizierung auf Protokolllevel, die aufgrund der Schwere eines solchen Vorfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Mehrheit der Bitcoinnodes angenommen würde.


Doch selbst wenn ein solcher Angriff erfolgreich verliefe, würde der Bitcoinpreis als Folge höchstwahrscheinlich stark fallen, denn das Vertrauen der HODLer in die Sicherheit des Netzwerkes wäre stark beeinträchtigt. Der Angreifer hätte in diesem Fall womöglich ein paar mehr Bitcoins; diese hätten aber beträchtlich an Wert verloren, und der Angreifer stünde infolge der Attacke mit hoher Wahrscheinlichkeit stark im Minus.


Nun unterbreitet ARD Kontraste den genialen Vorschlag, es doch einfach so zu machen wie eine andere Kryptowährung:


"Tatsächlich könnte der Algorithmus des Bitcoins umgeschrieben werden. Das zeigt auch die zweitwichtigste Kryptowährung auf dem Markt: Ethereum. Dieses Geld funktioniert auf dem gleichen Prinzip wie der Bitcoin."


Die Aussage stimmt leider vorne und hinten nicht:

  1. Der Algorithmus kann nicht einfach umgeschrieben werden. Jede Änderung am Bitcoinprotokoll benötigt Konsens zwischen den tausenden von Bitcoinnodes überall auf der Welt. Und eine so schwerwiegende Änderung des Algorithmus würde von kaum jemandem angenommen werden, denn:
  2. Es gibt nicht ein funktionierendes Beispiel von Ethereums angestrebtem Algorithmus, genannt Proof of Stake. Zusätzlich erleben wir mit Ethereum aktuell in Echtzeit, mit was für einem Aufwand und Risiko ein Wechsel von Proof of Work zu Proof of Stake verbunden ist.
  3. Das Prinzip von Ethereum ist in keiner Weise dem von Bitcoin ähnlich, beginnend bei der Geldpolitik, über die absolute Menge von ETH und BTC, bis hin zum Level der Dezentralisierung.


Nun ist das Thema rund um die Algorithmen von Kryptowährungen sehr komplex, und wir könnten den Vorschlag, es doch einfach so wie Ethereum zu machen, womöglich als das Ergebnis unzureichender Recherchearbeiten betrachten. Wäre da nicht die Tatsache, dass ARD Kontraste als Teil ihrer Recherchen die deutsche Bitcoinplattform Blocktrainer kontaktiert hat, um genau über dieses Thema Klarheit zu erlangen. Blocktrainer-Mitbegründer Rene erklärte den Reportern daraufhin im Detail, wieso ein Algorithmuswechsel eben keine gute Idee und mitunter auch nicht möglich ist.


Doch statt das in den Bericht einzubauen, hieß es am Ende:


Die bösen Chefprogrammierer sind schuld


Wer jetzt noch denkt, die ARD hat einfach nur schlecht recherchiert, wird nun eines Besseren belehrt:



Was, verpixelte Gesichter? Das müssen böse Menschen sein.


Es scheint, als bräuchte die ARD für das Ende ihres Meisterwerks noch einen Sündenbock. Oder gleich sechs, unter ihnen auch ein Deutscher, wie der Sender nicht zu erwähnen versäumt. Die Herren auf dem Fahndungsfoto dürfen sich freuen, denn sie wurden von ARD Kontraste soeben zu Bitcoins “Chefprogrammierern” ernannt und müssen sich jetzt für die Klimakatastrophe verantworten. Laut der ARD bleiben die Entwickler “erst mal der Stromverschwendung treu, die Sicherheit generiert und damit hohe Börsenkurse.”


Hierbei handelt es sich offensichtlich um die mutwillige Verbreitung von Falschinformationen, denn die ARD hatte nicht nur Zugriff zu Informationen, die solche Statements klar widerlegen, sondern spricht noch zu Beginn der Reportage über Bitcoins dezentrale Struktur, welche die Existenz von “Chefprogrammierern” also gar nicht ermöglicht.


Bei den sechs Herren, die aus - man kann es schon fast nicht anders sagen - Heimtücke wie Verbrecher dargestellt werden, handelt es sich um ein paar (und bei Weitem nicht alle) Bitcoin Core-Entwickler. Abgesehen davon, dass das kein bezahlter Job ist, auf den man sich bewirbt, und jeder grundsätzlich zu Bitcoin Core beitragen kann, ist Bitcoin Core nur eine Ausführung von Bitcoin und keineswegs das Non Plus Ultra des Bitcoins. Bitcoinnutzer können jederzeit zu anderen Ausführungen wechseln oder sogar ihre eigene erstellen.


Zusätzlich dazu liegt die Entscheidung über Bitcoins Entwicklung nicht bei den Programmierern, sondern bei den Usern. Das stellte auch Core-Entwickler Pieter Wuille noch einmal klar in einem Kommentar zu Feature-Ergänzungen bezüglich Bitcoins privater Nutzung Anfang des Jahres:

“Bitcoin Core has nothing directly to do with this. If the ecosystem demanded a particular change, it would get implemented, and people would switch to it - whether that's in the Bitcoin Core implementation or in something else.”


Das alles erwähnt die ARD natürlich nicht. Doch sie teilt ihren Zuschauern auch mit, dass keiner der sechs Chefprogrammierer auf ihre Anfragen geantwortet hat. Da muss die nächste Anfrage wohl direkt an Bitcoins CEO gehen.



Schade um die Zwangsgebühren


Alle obigen Informationen sind nicht schwierig zu erlangen. Mit ein bisschen Recherche (also der Hauptaufgabe eines Journalisten) lässt sich beinahe der gesamte Beitrag der ARD widerlegen.


Doch was nun? Boykottieren ist tatsächlich keine Option, denn jeder deutsche Haushalt muss Rundfunkbeiträge bezahlen und finanziert damit die ARD. Als Zuschauer bleibt uns daher scheinbar nichts anderes übrig, als objektiv betrachtet schlechte Reportagen zu kritisieren und zu versuchen, gegen die mutwillige Verbreitung falscher Informationen unter dem Anschein einer “journalistischen” Recherche anzukämpfen.


Denn es ist schwierig, diesen Beitrag als etwas anderes wahrzunehmen als die Verfolgung einer klaren Anti-Bitcoin-Agenda - und das ist kein Journalismus.





HOW NATIONAL GERMAN TV SPREADS MISINFORMATION ABOUT BITCOIN



Most of us would be delighted to see Bitcoin increasingly take up screen time in the media. 12 years after the first block was mined, hardly a day goes by without a headline on the latest in Bitcoin. Whether you like it or not, Bitcoin has become too big to ignore.


Yet unfortunately, that’s exactly where the problem lies. While many would agree that journalistic research into a topic should be conducted with an open mind and without a preset agenda, newsroom staff of German public broadcaster ARD must have forgotten about this base principle of journalism when it gave the go for this week’s report for its format “ARD Kontraste.”


And you might be surprised to find that the segment called “Climate Killer Bitcoin” is, in fact, worse than the title suggests.



Bitcoin, the Climate Killer


For context, ARD is one of Germany’s largest broadcasting companies and has over 70 years of operations under its belt. Every German household is obligated to pay €17.50 (around $21) a month to finance ARD alongside a number of other public broadcasters; as a result, the firm has access to a hefty annual budget of €6.9 billion ($8.4 billion).


As the title suggests, the ARD Kontraste team took to Bitcoin’s environmental footprint for its latest piece. Bitcoiners will be well aware of the topic, not least due to a recent revival of the matter in the media, unfortunately often spurred on by poor research and viral misinformation.


It appears that many media outlets enjoy comparing Bitcoin’s energy consumption to that of various countries around the world — that guarantees clicks and outrage.


The result: bitcoiners increasingly find themselves having to ‘justify’ their preference for hard money, because how dare they support a climate killer. Yet hardly anybody questions the destructive tendencies of those who hold gold or other precious metals — let alone those who have a bank account.


In fact, however, this is unsurprising behavior. Thanks to publicly accessible data on its hash rate, Bitcoin’s energy consumption can be estimated rather easily. Contrary to that, it’s extremely difficult to pinpoint the same numbers for gold, and probably impossible to attempt any educated guess for the banking system. But who tries will soon realize that there are, in fact, bigger “climate killers” than Bitcoin.



Bitcoin and China’s Coal Industry


ARD’s agenda can be seen early on in its video when it labels Bitcoin a “climate sinner” right off the bat. But it gets a lot worse, starting with a number of claims that simply cannot be proven and therefore have no place in a documentary:


“Cheap coal energy lures miners from all over the world to China. Because of Bitcoin, China was reportedly close to missing the goals laid out in its international climate agreements, in spite of COVID.”


In mid-2019, the majority of Bitcoin’s hash rate was in fact located in China. The most popular and possibly only source for this is the mining map provided by the Cambridge Centre for Alternative Finance. But that same map has shown a trend for the past two years — away from China, and towards other countries such as the U.S. and Kazakhstan.


What ARD also fails to mention is that China not only has many coal-fired power plants, but also an abundance of hydropower, the latter of which is massively popular among Bitcoin miners, who utilize surplus energy from hydropower plants especially in the Sichuan region to operate their machines. In other words, this energy would be wasted if there were no miners to convert it into monetary value.


Other mining operations, such as those by Bitcoin firm Blockstream in Quebec, also use hydropower, leading the trend towards climate-friendly Bitcoin mining.


Ultimately, it’s not possible to pinpoint exactly how many miners use clean energy sources and how many use dirty ones. And that is exactly the reason why ARD’s blanket statement adds nothing to its report aside from misinformation.



Why Bitcoin’s Algorithm Is Good the Way It Is


Bitcoin uses energy. Nobody denies that, and millions of Bitcoin users around the world would tell you that’s a good thing. Because the higher Bitcoin’s hash rate (the more machines mine bitcoin), the more secure the network becomes, lowering the possibility of a 51% attack.


Already, Bitcoin’s hash rate is so high that any such attack would cost more than $700,000 — per hour. Even if we ignore the fact that it is currently nearly impossible to acquire the necessary hash rate to even launch an attack, it doesn’t even make sense from an economic standpoint.


For one, an attack would most likely fail, as a 51% attack would be noticed and the Bitcoin network could launch a quick reaction, for example in the form of a protocol-level modification. Although such a change would require the network participants to come to a consensus, the severity of the scenario would likely accelerate the process.


But even if this hypothetical attack was successful, it would crush investor confidence in Bitcoin and crash the price. The attacker would end up with a few extra coins, but those would have lost so much value that the attacker would be left with less money than they started with.


Regardless, ARD offers a genius solution: just do what another cryptocurrency is doing.


“Bitcoin’s algorithm could, in fact, be rewritten. This can be seen in the second-most important cryptocurrency on the market: Ethereum. This currency works via the same principle as Bitcoin.”


There’s a lot wrong with this statement:

  1. Bitcoin’s algorithm can’t just be changed. Any change to the protocol requires consensus from the thousands of Bitcoin nodes around the world. And a major change such as this one, to a Proof of Stake model nonetheless, would hardly find any supporters, because:
  2. There is not a single functioning example of Ethereum’s aspired Proof of Stake algorithm. Furthermore, we are witnessing the risk and difficulties associated with this switch in real-time when we look at Ethereum’s long and frankly confusing journey to ETH 2.0.
  3. Ethereum’s principles are in no way similar to Bitcoin’s, starting from its monetary policy over its total supply to its level of decentralization.


The topic of cryptocurrency algorithms is a complicated one, and we could just categorize ARD’s proposal as the result of poor research — if it wasn’t for the fact that ARD contacted German Bitcoin platform Blocktrainer prior to the publication of its report in order to get clarification on this exact topic.


Blocktrainer co-founder Rene has shared a screenshot of his email to the reporters, which shows him explain why an algorithm change is not a good idea and probably not even possible.


But instead of using this insight in their report, the end result was as follows:



The Evil Chief Developers Are At Fault


If you were still thinking that ARD was simply conducting poor research, you’re in for a surprise:




What, pixelated faces? That’s gotta be evil people.


It seems like ARD needed a scapegoat to finish off its masterpiece — or rather six scapegoats.

The gentlemen in the mug shot may be delighted to learn that ARD just promoted them to Bitcoin’s “chief developers,” and they now have to answer for climate change. According to ARD, the developers “remain loyal to the energy waste, which generates security and thereby higher prices.”


There’s no other way to interpret this than malicious intent to spread misinformation. Not only did ARD have access to a plethora of information that would have refuted these statements, but it spoke of Bitcoin’s decentralized structure in the beginning of its report, which, in itself, makes the existence of “chief developers” impossible.


The six men, who are wilfully portrayed like criminals are some (and far from all) of the people contributing to Bitcoin Core. Aside from the fact that Bitcoin Core contributor is not a paid job you can apply to and anyway can generally contribute, Bitcoin Core is only one implementation of Bitcoin and in no way the be-all end-all of Bitcoin. Bitcoin users can switch to other implementations at any time or even create their own.


More so, the decision-making process around Bitcoin’s development is not led by the developers, but the users. This was further clarified by Core developer Pieter Wuille earlier this year:


“Bitcoin Core has nothing directly to do with this. If the ecosystem demanded a particular change, it would get implemented, and people would switch to it - whether that's in the Bitcoin Core implementation or in something else.”


ARD mentions none of this, of course. It does make sure to tell its viewers that none of the six chief developers replied to its requests for comment. Seems like the next request has to go straight to the Bitcoin CEO instead.



Financed by the People


The information we put together in this article is not hard to acquire. All it takes is a little bit of journalism (so a journalist’s main job) to refute almost the entire report.


But what now? Boycotting is in fact not an option, as every German household is required by law to pay the ARD. As viewers, that leaves us little choice but to vocally critique objectively false reports and fight back against willful misinformation campaigns veiled behind the term “journalism.”


Because in the end, we find it hard to see this report as anything other than the work of a public broadcaster with a clear anti-Bitcoin agenda — and that’s not journalism.


BY STOKR TEAM
Stoke post

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